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Natur

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Robbenoordwald und Dijkgatwald

Der Robbenoord-Wald liegt etwas südlich von Den Oever. Er ist entstanden, da sich der Boden aufgrund des hohen Wasserstandes nicht für die Landwirtschaft eignete.

Deshalb entschied man sich für die Anpflanzung eines Waldes und damit für die fortwirtschaftliche Nutzung. Die erste Anpflanzung stammt aus den Jahren 1934 – 1941. Von dieser Baumgeneration ist jedoch wenig übrig geblieben. Im April 1945 sprengten die sich im Rückzug befindlichen Besatzungstruppen den IJsselmeer-Deich und dadurch wurde der Polder überflutet. Nach der Befreiung begann man praktisch unverzüglich mit der Anpflanzung neuer Baumkulturen. Anschließend legte man zum Gedenken an der Stelle, an der der Deich gesprengt wurde, einen zweiten Wald, den so genannten Dijkgatbos (auf Deutsch: Deichlochwald), an.

Dieser Wald ist bei weitem nicht so groß wie der Robbenoord-Wald. Diese Wälder bestehen zu Dreiviertel aus Laubbäumen, wie Eiche, Ahorn, Esche, Buche, Pappel und einzelnen Erlen. Das andere Viertel besteht aus Nadelbäumen. Aufgrund der abwechslungsreichen Bodenstruktur und Vegetation bilden die Wälder ein Eldorado für Pilze. Um diese Gebiete kümmert sich die Staatliche Forstverwaltung.

Gegenwärtig besitzen die Wälder, die insgesamt eine 600 Hektar große Fläche umfassen, eine natürliche, reife Ausstrahlung mit einem dichten Untergehölz, das u.a. Rehen Unterschlupf bietet. Für Besucher wurde ein vielseitiges Wegenetz angelegt, auf dem man wandern, Rad/Mountainbike fahren oder reiten kann. Außerdem kann man auf dem Natur- bzw. Gruppencampingplatz in dem charakteristischen Wald sogar übernachten.


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